Willkommen

 

bei der Spezialkanzlei Appel, die Kompetenzadresse im Bereich Pferderecht, Veterinärrecht und Tierrecht.

 

 

Leistungen

 

Als Spezialkanzlei für Pferderecht, Veterinärrecht und Tierrecht

bieten wir Beratung und Vertretung u.a. in den folgenden rechtlichen Angelegenheiten einschließlich Schiedsverfahren:

  • Pferdekaufrecht einschließlich Auktionskauf
  • Dienstleistungsrecht rund ums Pferd (Beritt, Reitunterricht, Sattelkauf, Pferdetransport)
  • Tierarzt- und Hufschmiedehaftungsrecht
  • Tierzuchtrecht, Zuchtstuten- und Deckhengstpacht, Haftung aus Bedeckung/Besamung
  • EU-Pferderecht
  • Pferdepensionsrecht
  • Pachtrecht
  • Haftungs- und Schadensrecht aus Tierhalter- und Tierhüterhaftung, Pferdeunfälle
  • Versicherungsrecht rund ums Pferd
  • Baurecht rund ums Pferd
  • Steuerrecht rund ums Pferd
  • Doping und Sportrecht (Vertretung vor Sportgerichten)
  • Tierschutzrecht

Kompetenz

Die Spezialkanzlei Appel ist seit über 25 Jahren nahezu ausschließlich auf nationales und internationales Pferderecht, Veterinärrecht und Tierrecht spezialisiert.

Kanzleigründerin Rechtsanwältin Urte Appel gilt auf dem Gebiet des Pferderechts und Veterinärrechts als einer der kompetentesten Rechtsanwälte des Landes und ist Expertin mit Doppelausbildung und der wohl umfassendsten Pferdepraxiserfahrung in Deutschland, u.a.

  • Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Pferde
  • Über 30 Jahre eigene Hengststation und internationale professionelle Pferdezucht
  • Internationale Kaufabwicklung in 32 Länder
  • Fachanwaltslehrgang Medizinrecht, tierärztliches Haftungsrecht, Vertragsgestaltung für Tierärzte und -kliniken
  • Pferdewirtschaftsmeisterin Zucht+Haltung, 230 selbst gezüchtete Fohlen
  • Fachreferentin Pferderecht Tiermedizinrecht Hufbeschlagsrecht Pferde-Sachverständige
  • Silbernes Reitabzeichen, internationale Reitsporterfolge, Ausbildertätigkeit
  • Eigene Besamungsstation
  • Zucht und Aufzucht von etlichen Rennsiegern, Dressursiegern, Körungssiegern
  • Dozentin der EUDequi (Fachvereinigung für Pferderecht) www.anwälte-pferderecht.de
  • Lektorin Fachbuch „Pferderecht: Kompakt, verständlich, praxisnah“ (v. Jost Appel), Cadmos-Verlag
  • Schiedsrichterin in Schiedsverfahren in den Bereichen Pferd und Landwirtschaft

Aktuelles / Wissenswertes

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert zum Thema: Gekauftes Pferd stellt sich als unwillig und unberechenbar heraus.

Im vorliegenden Fall (OLG Oldenburg 2018) hatte eine Reiterin aus New York im Alter von 58 Jahren begonnen, Reitunterricht zu nehmen. Sie suchte ein umgängliches und leichtrittiges sowie lektionssicheres Lehrpferd, das für sie mit ihren geringen Erfahrungen geeignet sein sollte. Der Beklagte aus dem Landkreis Emsland stellte ihr das Pferd „C“ vor. Nach drei Proberitten wurde

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert: Pressemitteilung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 27.09.2021

Nach Übergabe festgestellte Vernarbungen im Maulwinkel eines Pferdes berechtigen allein nicht zur Rückabwicklung des Kaufvertrags

 

Vernarbungen im Bereich der Maulwinkel sprechen für sich allein nicht für eine chronische Erkrankung. Der Befund kann vielmehr jederzeit aufgrund reiterlicher Einwirkung eintreten und lässt damit keinen Rückschluss auf eine Erkrankung bei Gefahrübergang zu. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat deshalb mit heute veröffentlichter Entscheidung einen Anspruch auf Rückabwicklung des Kaufvertrages über ein Turnierpferd verneint.

Der Beklagte betreibt einen Zucht- und Ausbildungsstall für

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert: Warnhinweis „Teilnahme erfolgt für alle Reiter auf eigene Gefahr“ führt nicht zum Haftungsausschuss unter den Beteiligten einer Schleppjagd.

Das OLG Hamm urteilte am 11.12.1998 , dass durch den vor einer Schleppjagd vom Veranstalter erteilten Hinweis, die Teilnahme erfolge für alle Reiter „auf eigene Gefahr“, Ansprüche eines Reiters gegen einen Pferdehalter nach § 833 BGB nicht ausgeschlossen seien.
Schadensersatzansprüche wegen bei einem Reitunfall erlittener Körperverletzungen scheiden aus so das Gericht, wenn der Verletzte bei einer Schleppjagd wesentliche Kernregeln, die von jedem Reiter zur Vermeidung von Irritationen der Pferde und dadurch bedingten Verletzungsrisiken unbedingt eingehalten werden müssten, verletzt, und durch dieses reiterliche Fehlverhalten das Ausschlagen eines Pferdes verursacht bzw. provoziert wird.

(hier: Unterschreitung des Sicherheitsabstandes von einer Pferdelänge bzw. des Zwischenraums zu anderen Pferden beim Heranreiten an ein Hindernis).

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert: Eine unter Pferdesportlern übliche Hilfeleistung begründet nicht die Annahme einer „Wie-Beschäftigung“

Eine unter Pferdesportlern übliche Hilfeleistung begründet nicht die Annahme einer „Wie-Beschäftigung“, so das SG Kassel am 21.02.2017

 

Zum Sachverhalt:

Im vorliegenden Fall war der Kläger Halter eines Pferdes, welches seine Tochter am Unfalltag führte. Zur selben Zeit unternahm die Geschädigte während ihrer Freizeit gemeinsam mit einer Freundin einen privaten Reitausflug. Unterwegs trafen die beiden auf vorgenannte Tochter des Klägers, welche zugleich die Nichte der Begleiterin der Geschädigten ist, mit dem Pferd des Klägers. Dieses musste geführt werden, weil es wegen eines, was sich indes erst später herausstellte, in den Huf eingetretenen Nagels lahmte. Die Geschädigte, welche von Beruf Amtsveterinärin in Diensten eines Landkreises ist, stieg daraufhin

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert: Tierschutzrechtliche Anordnungen für eine Pferdehaltung; Umfang des erforderlichen Auslaufs und des notwendigen Futters

Pferden ist täglich eine mindestens dreistündige Auslaufmöglichkeit im Freien anzubieten und Heu oder anderes rohfaserreiches Futter so vorzulegen, dass Pausen ohne solches vier Stunden nicht überschreiten, so das VG Regensburg

 

VG Regensburg am 22.01.2019

 

Das Gericht führte dazu weiter aus,

dass,

welche Anforderungen an eine artgemäße Bewegungsmöglichkeit für Pferde zu stellen sind

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert: Anforderungen des landwirtschaftlichen Pferdebetriebs im ertragsteuerlichen Sinne

Ein Betrieb der Land- und Forstwirtschaft im ertragsteuerlichen Sinne erfordert eine selbständige, nachhaltige Betätigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt, so der BFH am 08.05.2019 (Az: VI R 8-17) Der BFH führte in seinem Urteil u.a. aus, dass

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert: Tierseuchenrechtliche Überwachungsmaßnahmen auch bei Schleppjagden

Im vorliegenden Fall wandte sich der Veranstalter von drei Schleppjagden gegen eine tierseuchenrechtliche Anordnung der zuständigen veterinärmedizinischen Aufsichtsbehörde.

Die Anordnung lautete wie folgt:

„1. Sie haben vollständige Turnier- bzw. Tierlisten anzulegen und zu führen. Diese Listen müssen folgende Informationen/Daten enthalten: a. Sämtliche zum Zwecke des Turniers verbrachten Pferde unabhängig von ihrem tatsächlichen Einsatz unter Angabe – des Namens des Pferdes – Lebensnummer bzw. Passnummer – Transponder-Nummer, falls dem Pferd ein Transponder implantiert wurde – des Haltungsbetriebes/der Haltungseinrichtung (Bezeichnung des Betriebes/Haltung und vollständige Adresse (Ort der Unterbringung des Pferdes) sowie Name des Betreibers b. den Veranstaltungsplan für sämtliche Veranstaltungstage.

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert zum Thema: Recht auf Weidegang im Rahmen eines Einstellvertrags

AG München, Pressemitteilung vom 16.07.2021 zum Beschluss Az.: 241 C 9143/21 vom 04.06.2021

 

Das Amtsgericht München wies durch Beschluss vom 04.06.2021 den Antrag einer Münchner Reitlehrerin zurück, im Eilverfahren die Betreiberin einer Münchner Pferdepension dazu zu verpflichten, ihren beiden Ponys wieder Zugang zur Weide zu eröffnen.

Die Antragstellerin hatte mit Pferdeeinstellungsvertrag vom September 2019 für ihre beiden Ponys einen Platz im Offenstall bei täglicher Fütterung und

Ihr Anwalte für Pferderecht informieren zum Thema: Schmerzensgeld nach Reitunfall eines achtjährigen Mädchens

Oberlandesgericht entscheidet über Haftungsfrage

Viele Kinder lieben das Ponyreiten. So harmlos dieses Vergnügen auf den ersten Blick scheint, kann es doch auch immer zu Unfällen kommen. So auch in einem vom 2. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Oldenburg entschiedenen Fall.

Ein achtjähriges Mädchen aus Osnabrück hatte mit zwei anderen Kindern an einer Pony-Reitstunde in einer Reithalle

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert: Tierschutzrechtliche Anordnungen an den Umfang des erforderlichen Auslaufs.

Die Anordnung, Pferden täglich eine mindestens dreistündige Auslaufmöglichkeit im Freien anzubieten, ist rechtmäßig, wenn die bisherige Haltung die Bewegungsmöglichkeit der Tiere so einschränkt, dass sich Verhaltensstörungen gezeigt haben, oder aus dem Ausmaß der Bewegungseinschränkungen auf das Vorliegen von Leiden geschlossen werden kann, so das VG Regensburg am 22.01.2019

Im Urteil führte das Gericht weiter aus,

dass

welche Anforderungen an eine artgemäße Bewegungsmöglichkeit für Pferde zu stellen sind, weder

Spezialkanzlei Appel: Über 25 Jahre spezialisiert auf Pferderecht

Kompetenz

Die Spezialkanzlei Appel ist seit über 25 Jahren nahezu ausschließlich auf nationales und internationales Pferderecht, Veterinärrecht und Tierrecht spezialisiert.

Kanzleigründerin Rechtsanwältin Urte Appel gilt auf dem Gebiet des Pferderechts und Veterinärrechts als einer der kompetentesten Rechtsanwälte des Landes und ist Expertin mit Doppelausbildung und der wohl umfassendsten Pferdepraxiserfahrung in Deutschland, u.a.

  • Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Pferde
  • Über 30 Jahre eigene Hengststation und internationale professionelle Pferdezucht
  • Internationale Kaufabwicklung in 32 Länder
  • Fachanwaltslehrgang Medizinrecht, tierärztliches Haftungsrecht, Vertragsgestaltung für Tierärzte und -kliniken
  • Pferdewirtschaftsmeisterin Zucht+Haltung, 230 selbst gezüchtete Fohlen
  • Fachreferentin Pferderecht Tiermedizinrecht Hufbeschlagsrecht Pferde-Sachverständige
  • Silbernes Reitabzeichen, internationale Reitsporterfolge, Ausbildertätigkeit
  • Eigene Besamungsstation
  • Zucht und Aufzucht von etlichen Rennsiegern, Dressursiegern, Körungssiegern
  • Dozentin der EUDequi (Fachvereinigung für Pferderecht) www.anwälte-pferderecht.de
  • Lektorin Fachbuch „Pferderecht: Kompakt, verständlich, praxisnah“ (v. Jost Appel), Cadmos-Verlag
  • Schiedsrichterin in Schiedsverfahren in den Bereichen Pferd und Landwirtscha

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert: Aktuelles BGH Urteil zum Thema: Verbrauchsgüterkauf bei einer öffentlich zugänglichen Versteigerung (hier Reitpferdeauktion)

BGH Urteil vom 07.04.2021

Im vorliegenden Fall ersteigerte am 4. Oktober 2015 die Klägerin, eine passionierte Amateur-Dressurreiterin, die in England ein Gestüt betreibt, auf dem sie unter anderem eigene Pferde hält und regelmäßig Turniere und Reitlehrgänge ausrichtet, durch einen fachkundigen Berater auf einer vom Beklagten, einem Pferdezuchtverband

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert: Ist der Anspruch eines Hufschmieds wegen eines Pferdetritts unter dem Gesichtspunkt eines konkludenten Haftungsausschlusses oder eines Handelns auf eigene Gefahr zu kürzen?

OLG Hamm        04.01.2021

 

Im vorliegenden Fall war ein Schmied in der Stallgasse beim Passieren des Pferdes – von hinten – getreten und verletzt worden. Er verklagte daraufhin den Halter des Pferdes auf Schadensersatz.

 

Das Gericht befand, dass der Anspruch auf Schadensersatz eines Hufschmieds wegen eines Pferdetritts

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert zum Thema: Haftung bei fehlerhafter Eingliederung eines Pferdes in eine bestehende Gruppe

Das Brandenburgische OLG hat am 16.02.21 entschieden, dass ein Pferdepensionsbetreiber für die Folgen einer fehlerhaften Eingliederung eines Pferdes in eine bestehende Gruppe zu haften hat.

 

Im vorliegenden Fall schlossen die Pferdepensionsbetreiberin und der Halter eines 1,5 jährigen Junghengstes einen Pferdeeinstellvertrag ab. Inhalt des Vertrags war

Ihr Anwalt für Pferderecht informiertzur Frage: Ist ein Rücktritt vom Kaufvertrag möglich, wenn sich nach dem Erwerb des Pferdes Rittigkeitsprobleme zeigen?

Der BGH urteilte am 27.05.2020 (Az: VIII ZR 315/18), dass „Rittigkeitsprobleme“ durch von einem Reitpferd gezeigte Widersetzlichkeiten auch bei Vorliegen eines nicht mit Krankheitssymptomen verbundenen Kissing-Spines-Befundes -in Ermangelung einer anderslautenden Beschaffenheitsvereinbarung oder eines besonderen Vertragszwecks-kein Sachmangel darstellt.

Was war passiert:

Die Käuferin erwarb als Verbraucherin

Ihr Anwalt für Pferderecht mit nationaler und internationaler Expertise im Pferderecht

Ihr Spezialkanzlei für Pferderecht:

Urte Appel Rechtsanwältin

  • Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Pferde
  • Über 30 Jahre eigene Hengststation und internationale professionelle Pferdezucht
  • Internationale Kaufabwicklung in 32 Länder
  • Fachanwaltslehrgang Medizinrecht, tierärztliches Haftungsrecht, Vertragsgestaltung für Tierärzte und -kliniken
  • Pferdewirtschaftsmeisterin Zucht+Haltung, 230 selbst gezüchtete Fohlen
  • Fachreferentin Pferderecht Tiermedizinrecht Hufbeschlagsrecht Pferde-Sachverständige
  • Silbernes Reitabzeichen, internationale Reitsporterfolge, Ausbildertätigkeit
  • Eigene Besamungsstation
  • Zucht und Aufzucht von etlichen Rennsiegern, Dressursiegern, Körungssiegern
  • Dozentin der EUDequi (Fachvereinigung für Pferderecht)
  • Lektorin Fachbuch „Pferderecht: Kompakt, verständlich, praxisnah“ (v. Jost Appel), Cadmos-Verlag
  • Schiedsrichterin in Schiedsverfahren in den Bereichen Pferd und Landwirtschaft

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert: Begründet eine physiologische Normabweichung einen Sachmangel ?

OLG Hamm

Urteil vom 28.01.2019  AZ. 2 U 98 -18           (hier zu flacher Hufwinkel)

Dazu, ob eine physiologische Normabweichung (hier zu flacher Hufwinkel), welche ein Tier im Zeitpunkt des Gefahrübergangs im Rahmen eines Kaufs aufweist, für sich genommen einen Sachmangel begründet, urteilte das OLG Hamm, dass auch dann noch nicht die Annahme eines Sachmangels vorliege, wenn damit das Risiko einer späteren Entwicklung klinischer Symptome verbunden sei. Von einem Sachmangel sei vielmehr erst dann auszugehen, wenn dieses Risiko deutlich über die für ein Lebewesen typischen Entwicklungsunsicherheiten hinausgeht, so das Gericht.

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert zum Thema: „Schadensersatzpflicht eines Tierarztes“

Der BGH hatte am 10.05.2016 (Az: VI ZR 247-15) zu entscheiden, ob eine Schadensersatzpflicht eines Tierarztes bei Unterlassens gebotener grundlegender Untersuchungen gegeben ist.

Im vorliegenden Fall hatte die Eigentümerin eines Hengstes ihren Hengst dem beklagten Tierarzt zur Behandlung vorgestellt, nachdem sie an der Innenseite des rechten hinteren Beines eine Verletzung festgestellt hatte. Der Tierarzt verschloss die Wunde und gab die Anweisung, das Pferd müsse zwei Tage geschont werden, könne

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert zum Thema: Verkehrssicherungspflichten eines Reitturnierveranstalters.

 Der Bundesgerichtshof hatte zu den den Verkehrssicherungspflichten eines  Reitturnierveranstalters zu urteilen (Urteil vom 19.01.2021  Az:  VI ZR 194/189) 

Was war passiert?

Ein Reitverein veranstaltete auf seinem Vereinsgelände ein Reitturnier, das ohne Zugangsbeschränkung und Eintrittsgeld von Zuschauern besucht werden konnte. Für das Abstellen von Pferdetransportern stellte er den Turnierteilnehmern verschiedene Wiesen zur Verfügung.

Ihr Anwalt für Pferderecht informiert zum Thema: Verwirklicht die physische Anwesenheit eines Hundes in einiger Entfernung zu einem Pferd (hier Kutsche) bereits die Tiergefahr? (Schreckreaktion von Pferden)

OLG München

Urteil vom 13.01.2021 (Az: 10 U 4894/20)

 

Zum Sachverhalt:

Der Kläger fuhr mit seiner Kutsche einen Feldweg. Ca. 50 m neben dem Feldweg auf einer Kuppe tauchte plötzlich ein Hund auf, welcher aber abrupt stehen blieb, als er die Pferdekutsche sah. Durch die Schreckreaktion der Pferde auf dieses „Ereignis“ stürzte der Kläger und verklagte den Hundehalter auf Schadensersatz.

Das Oberlandesgericht konnte jedoch kein

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